Spezielle Nachfragen

Moderator: Klaus Kuhn

Norbert Stangneth
 
Beiträge: 2
Registriert: Di 22. Nov 2005, 22:05
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Spezielle Nachfragen

Di 22. Nov 2005, 22:15

Bei einsilbigen Wörtern mit dem Vokal o oder u ist mir aufgefallen, dass sie meist lang gesprochen werden, obwohl kein Dehnungs-h vorhanden ist, sehr wohl aber ein Stopper : Lob, Tod, Kot, Chor, rot, Mut Wut, Sud.
Wie erklär ich dies Kollegen, die ich für die Silbenmethode interessieren möchte? Und wie erklär ich es vielleicht irgendwann mal den Schülern ?

Klaus Kuhn
 
Beiträge: 210
Registriert: Di 30. Aug 2005, 13:10

Di 29. Nov 2005, 10:13

Dehnungs-h steht nur vor den Sonoranten l, m, n, r, da diese mit dem Stammvokal eine enge Verbindung eingehen; also Silbtyp "Starter-Klinger-Stopper": kurz zu sprechen. Soll Zal, Son oder Lem lang gesprochen werden, bekommt der Leser eine Markierung, eben das stumme "h". Auch 3. Person Einzahl: "er zalte" würde ja sonst wie Zelte gelesen. Bei Hof, los, Mut oder Sud ist die Regel (per Definition) nicht gültig. Chor hat einen Doppelstarter wie Qual, Schwan, Kran usw. Diese Fälle werden durch den Zusatz "nicht bei Doppelstarter" ausgeschlossen.

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